Blog für uns: 5. Schuljahr Deutsch EOI El Ejido

Internationaler Männertag am 19. November

aus: https://www.dhm.de/lemo/bestand/objekt/kabinett-unter-prinz-max-von-baden-die-neuen-maenner-1918.html

Internationaler Männertag: 19. November

Fällt das Wort „Männertag“ denken hierzulande die meisten an den mit Christi Himmelfahrt verknüpften „Herrentag“, an dem launige Männergruppen mit Bierkästen über Land ziehen und ihre Männlichkeit auf etwas fragwürdige Weise zelebrieren. Doch beim tatsächlichen International Men’s Day, der seit dem Jahr 1999 am 19. November begangen wird, geht es um weit mehr. Dieser von den Vereinten Nationen unterstützte Tag soll dabei helfen, das Rollenbild des Mannes gerade zu rücken, auf wirkliche Männerprobleme aufmerksam zu machen und den Mann als solchen zu würdigen und zu wertschätzen.

Das vermeintlich starke Geschlecht

Der Internationale Männertag wurde am 7. Februar 1992 von Professor Thomas Oaster ins Leben gerufen. Die Initiative für den Internationalen Männertag wurde sieben Jahre später in Trinidad und Tobago erneut aufgegriffen. Inzwischen wird der Tag in einigen afrikanischen Ländern, den USA, Australien, Indien, Südafrika, Malta, Ungarn, Singapur, Kanada, Dänemark, Irland, Österreich und Liechtenstein begangen. Laut der Initiative soll dieser Tag nicht als Konkurrenz zum Internationalen Frauentag verstanden werden. Vielmehr ist es das Ziel, das Rollenbild des Mannes im positiven Sinne zu bestärken. Denn nicht zuletzt leistet der Mann in Beruf, Familie und Gesellschaft wertvolle Beiträge. Nicht selten wird er durch die vielfältigen Anforderungen zerrieben und gefährdet so sein eigenes Wohlergehen. Erwiesenermaßen werden Männer öfter krank als Frauen, leben ungesünder und sterben früher. Trifft der gesellschaftliche Wandel den Mann als solchen also härter als die Frau?

Viel häufiger von Krisen betroffen

Wann ist ein Mann ein Mann, fragte Herbert Grönemeyer schon vor über zwei Jahrzehnten. Der Patriarch ist als Rollenbild überholt. Inzwischen sollen Männer sensibel und einfühlsam sein, sich an der Kindererziehung aktiv beteiligen und der Frau auf Augenhöhe begegnen. Gleichwohl wird von ihnen weiterhin beruflicher Erfolg erwartet und an „Weicheiern“ ist kaum eine Frau interessiert. Der Mann steht mehr denn je zwischen allen Fronten. Krisen setzen häufig schon im Kindesalter und in der Jugend ein. Jungen leiden beispielsweise häufiger an psychischen Störungen als Mädchen und brechen öfter Schule und Ausbildung ab. Die Anzahl der Selbstmörder ist bei Männern drei mal höher als bei Frauen und es gibt drei mal so viele obdachlose Männer. Durch den Internationalen Männertag soll auf diese Probleme aufmerksam gemacht werden. Die Gleichberechtigung der Geschlechter muss gefördert werden und männliche Vorbilder gestärkt werden.

Wertschätzung

Zahlreiche weltweite Veranstaltungen am Internationalen Männertag sollen die positiven Leistungen von Männern würdigen, Benachteiligungen aufzeigen und die männliche Perspektive stärken. Stets stand die Diskriminierung der Frau im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Darüber rückten männliche Interessen nicht selten in den Hintergrund. Der Internationale Männertag will dazu beitragen, das Verhältnis der Geschlechter zu verbessern und Diskriminierung in jeder Hinsicht abzubauen. Das Rollenbild des Mannes muss angesichts der gesellschaftlichen Entwicklung neu definiert werden. Dafür braucht es die Anerkennung von Männern und Frauen gleichermaßen.

(Text aus: http://dertagdes.de/jahrestag/internationaler-maennertag )

Was ist richtig?

  1. - Der Internationale Männertag ist dazu da, Bier zu trinken.

    - Die Vereinten Nationen wollen auf Probleme der Männer aufmerksam machen.

    - Männer müssen ihre Männlichkeit zeigen.

  2. - Männer sind für die Gesellschaft wichtig.

    - Frauen sind öfter krank als Männer.

    - Der internationale Männertag wird nur in Afrika gefeiert.

  3. - Männer sollen Patriarchen sein.

    - Männer haben mehr soziale Probleme als Frauen.

    - Die Gesellschaft braucht keine männlichen Vorbilder.

  4. - Die Interessen der Männer sind nicht wichtig.

    - Männer werden in unserer Gesellschaft nicht diskriminiert.

    - Für Männer müssen neue Rollen geschaffen werden.


Comentarios

No hay ningún comentario

Añadir un Comentario: